1. Der Beförderungsvertrag wird nur zu den Bedingungen dieser AGB abgeschlossen. Widersprechende Bedingungen werden nicht akzeptiert.
    Diese AGB, die Tarifbedingungen, die behördlich genehmigten Beförderungsbedingungen und die im allgemeinen geltenden Regeln über das richtige Verhalten bei Benützung der in Punkt 2. angeführten Anlagen ( insbesondere Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes (FIS-Regeln), siehe unten Pkt. 15) sind Bestandteile des Beförderungsvertrages.
    Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Tarifbedingungen und die Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes (FIS) sind im Internet unter www.sonnenkopf.com für jedermann zugänglich und liegen überdies bei den Hauptkassen auf Anfrage zur Einsicht auf.
    Die Beförderungsbedingungen sind bei den Zugängen zu den Aufstiegshilfen angeschlagen und liegen überdies an den Kassen zur Einsicht auf.

  2. Die von der Klostertaler Bergbahnen GmbH & Co. KG (im Folgenden als Bergbahnunternehmen bezeichnet) betriebenen Aufstiegshilfen, Skipisten, Skirouten, Rodelbahnen und Funsporteinrichtungen werden im Folgenden zusammen als „Anlagen“ bezeichnet.
    Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Das gilt für Personenschäden.
    Straßen, Wege (inkl. der ausgezeigten Wanderwege), Steige und dergleichen sowie Spielplätze – mit Ausnahme des Spielplatzes „Bärenland“ im Bergstationsbereich der 8-EUB Sonnenkopf – gehören nicht zu den Anlagen. Das Bergbahnunternehmen ist nicht deren Halter und für deren Zustand nicht verantwortlich.
    Außerhalb der Wintersaison berechtigt der Erwerb einer Fahrkarte lediglich zur Benutzung der 8-EUB Sonnenkopf (je nach Fahrkarte Berg- und / oder Talfahrt)

  3. Die Benützung der Aufstiegshilfen (Seilbahn- und Liftanlagen) setzt den Besitz eines gültigen Skipasses bzw. einer gültigen Fahrkarte voraus. Das Bergbahnunternehmen schuldet dem Besitzer eines gültigen Skipasses bzw. einer gültigen Fahrkarte dann keine Beförderung, wenn eine Beförderung aus nicht vom Bergbahnunternehmen zu vertretenden Gründen unmöglich oder unzulässig ist. Zu solchen Gründen zählen neben witterungsbedingten Einflüssen (zB starker Wind) und Lawinengefahr auch Stillstandzeiten wegen vorgeschriebenen Wartungen oder technischen Störungen.

  4. Der gültige Skipass berechtigt den Inhaber zur Benützung der in Betrieb stehenden Anlagen innerhalb der Geltungsdauer nach den Tarif- und Beförderungsbedingungen und diesen AGB.
    Der Skipass ist nicht übertragbar.
    Der nachträgliche Umtausch gegen einen anderen Skipass oder eine andere Fahrkarte und die Änderung der Gültigkeitsdauer sind nicht möglich.
    Skipässe oder Fahrkarten, die nicht bei den zugelassenen Verkaufsstellen des Bergbahnunternehmens gekauft wurden, verlorene Skipässe oder Fahrkarten sowie Skipässe oder Fahrkarten, die missbräuchlich erworben oder verwendet werden, werden gesperrt.
    Die Beförderung mit Bussen oder anderen Straßenverkehrsmitteln zu bzw. von den Anlagen ist nicht Bestandteil des Beförderungsvertrages und vom Entgelt für den Skipass bzw. die Fahrkarte nicht umfasst, sondern erfolgt zu den Bedingungen des jeweiligen Beförderers.
    Jeder Skipass- bzw. Fahrkarteninhaber ist verpflichtet, den Skipass bzw. die Fahrkarte so zu verwahren, dass Dritte auf den Skipass bzw. die Fahrkarte nicht missbräuchlich zugreifen können.

  5. Bei Verkauf eines Skipasses bzw. einer Fahrkarte wird eine Depotgebühr (Kaution) für die Chip-Karte, auf der die Gültigkeitsdauer des Skipasses oder der Fahrkarte gespeichert ist, in Höhe von € 5,00 eingehoben. Der eingehobene Betrag wird bei Rückgabe der unbeschädigten, funktionsfähigen Chip-Karte an den Überbringer ausgefolgt. Eine Überprüfung des Überbringers findet selbst dann nicht statt, wenn ein Überbringer mehrere Chip-Karten zurückgibt. Die Rücknahme von unbeschädigten, funktionsfähigen Chip-Karten erfolgt an den Kassen des Bergbahnunternehmens zu den Öffnungszeiten der Kassen.

  6. Beim Kauf eines namensbezogenen Skipasses (zB Saisonkarte oder Mehrtageskarte) oder einer namensbezogenen Fahrkarte werden folgende Daten des Karteninhabers verarbeitet:
    • Vor- und Zuname
    • Geschlecht
    • Geburtsdatum
    • Postadresse
    • Telefonnummer
    • E-Mail Adresse
    • Lichtbild
    • Kreditkartendaten und Kontodaten (beim Kauf mittels Kreditkarte)

Verantwortlicher für die Datenverarbeitung ist das Bergbahnunternehmen. 
Zweck der Verarbeitung ist die Ausstellung des namensbezogenen Skipasses bzw. der namensbezogenen Fahrkarte sowie die Zusendung von Informationen und Werbung über die Anlagen und Angebote des Bergbahnunternehmens. 

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der oben angeführten Daten ist die Erforderlichkeit für die Durchführung vertraglicher Maßnahmen und – soweit es die Zusendung von Informationen und Werbung über die Anlagen und Angebote des Bergbahnunternehmens betrifft – die gesondert erklärte Einwilligung des Karteninhabers. Diese Einwilligung kann der Karteninhaber jederzeit widerrufen, ohne dass die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird. 

Die oben angeführten Daten werden an jene Bergbahnunternehmen, mit denen gemeinsam das Bergbahnunternehmen Skipässe und/oder Fahrkarten, die über eine bei allen mitwirkenden Bergbahnunternehmen gemeinsame Gültigkeit verfügen, vertreibt, an die Axess AG und die Six Payment GmbH als Zahlungsdienstleister übermittelt.

Beim Passieren einer mit einer Kamera ausgestatteten Zutrittskontrolleinrichtung wird der Karteninhaber fotografiert. Dieses Foto wird durch die Mitarbeiter des Bergbahnunternehmens mit dem Lichtbild des Karteninhabers auf seinem Skipass zu dem Zweck verglichen, um eine missbräuchliche Verwendung des namensbezogenen Skipasses zu verhindern. Rechtsgrundlage dieser Verarbeitung sind die überwiegenden berechtigten Interessen des Verantwortlichen, die darin bestehen, diesen Zweck zu erreichen. 

Der Karteninhaber hat nach Maßgabe der datenschutzrechtlichen Bestimmungen das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch und Übertragbarkeit der Daten. Verantwortlicher dieser Datenverarbeitung ist das Bergbahnunternehmen, welches für die Wahrnehmung der zuvor angeführten Betroffenenrechte zuständig ist. Der Karteninhaber kann sich daher zur Ausübung seiner Rechte an diese Verantwortlichen wenden. 

Der Karteninhaber hat das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde in der EU oder der Österreichischen Datenschutzbehörde in Wien zu beschweren, wenn ein Verstoß gegen Datenschutzrecht vorliegt. 

Die beim Passieren einer Zutrittskontrolleinrichtung angefertigten Fotos werden eine Woche nach Anfertigung gelöscht, sofern sie nicht in einem anhängigen oder drohenden Rechtsstreit zu Beweiszwecken benötigt werden. Die anderen Daten werden bis zum Ablauf der für den Verantwortlichen geltenden Gewährleistungs-, Schadenersatz-, Verjährungs- und gesetzlichen Aufbewahrungsfristen aufbewahrt; darüber hinaus bis zur Beendigung von allfälligen Rechtsstreitigkeiten, bei denen die Daten als Beweis benötigt werden.

  1. Um eine missbräuchliche Verwendung des Skipasses oder der Fahrkarte zu verhindern (Verarbeitungszweck), kann von jedem Karteninhaber beim erstmaligen Passieren einer mit einer Kamera ausgestatteten Leseeinrichtung ein Referenzfoto angefertigt werden. Die auf dem Referenzfoto abgebildete Person kann dann von den Mitarbeitern des Bergbahnunternehmens mit derjenigen Person verglichen werden, welche die mit einer Kamera ausgestattete Leseeinrichtung passiert. Das Referenzfoto wird nach Ablauf der Gültigkeit des Skipasses bzw. der Fahrkarte gelöscht, sofern es nicht in einem anhängigen oder drohenden Rechtsstreit zu Beweiszwecken benötigt wird. In diesem Fall wird es bis zur Beendigung des Rechtsstreites aufbewahrt.
    Verantwortlicher dieser Datenverarbeitung ist das Bergbahnunternehmen. Rechtsgrundlage dieser Verarbeitung sind die überwiegenden berechtigten Interessen des Verantwortlichen, die darin bestehen, den Verarbeitungszweck zu erreichen. Dem Karteninhaber stehen die in Punkt 6 angeführten Rechte zu.
  2. Fallen einzelne Tage einer Mehrtageskarte in verschiedene Saisonzeiten, so wird der exakte Mischpreis verrechnet.

  3. Die Kontrolle der Gültigkeit der Skipässe und Fahrkarten erfolgt bei den Tal- oder Bergstationen der Aufstiegshilfen, und zwar durch Lesegeräte und/oder durch die Mitarbeiter des Bergbahnunternehmens. Die Weisungen der Mitarbeiter sind zu befolgen, die Lesegeräte sind bestimmungsgemäß zu benützen.
    Die Kontrolle der Gültigkeit der Skipässe und Fahrkarten kann auch bei jeder Anlage, im Kassenbereich oder auf den Parkplätzen erfolgen. Auch hier ist der Skipass bzw. die Fahrkarte den ausgewiesenen Kontrollorganen über deren Verlangen jederzeit vorzuweisen und sind die Weisungen dieser Kontrollorgane zu befolgen.
    Jede versuchte oder tatsächlich erfolgte missbräuchliche Verwendung des Skipasses oder der Fahrkarte sowie die Umgehung der Lesegeräte hat unbeschadet allfälliger strafrechtlicher Konsequenzen den sofortigen Entzug des Skipasses oder der Fahrkarte, die Einhebung des in den Tarifbestimmungen vorgesehenen Beförderungsentgelts sowie der in den Tarifbestimmungen festgesetzten Pönale zur Folge.

  4. Bei Verstoß gegen die Beförderungsbedingungen, bei Missachtung der Sperre von Skiabfahrten (zB wegen Lawinengefahr), der Rodelbahn, der Winterwanderwege, des Skifahrverbots in Waldbereiche oder der FIS-Regeln erfolgt der Ausschluss von der Beförderung. In schwerwiegenden Fällen und bei wiederholtem Verstoß erfolgen der ersatzlose Entzug des Skipasses oder der Fahrkarte und eine Strafanzeige bei der Behörde.
    Im Übrigen ist den Anordnungen der Mitarbeiter des Bergbahnunternehmens sowie der Pistenwacht Folge zu leisten.

  5. Unterbleibt die Beförderung aus Gründen, die der Karteninhaber zu vertreten hat, so besteht – mit Ausnahme der Nichtausnützung nach Wintersportunfällen (siehe dazu im folgenden) – kein Anspruch auf Rückerstattung oder Gutschrift des für den Skipass oder die Fahrkarte bezahlten Entgelts oder Verlängerung der Gültigkeit des Skipasses oder der Fahrkarte im Ausmaß der nicht erfolgten Ausnutzung.
    Zu den vom Karteninhaber zu vertretenden Gründen zählen insbesondere die Nichtausnützung des Skipasses oder der Fahrkarte wegen Schlechtwetter, Krankheit, nicht aus Skiunfällen resultierender Verletzung und unvorhergesehener Abreise.
    Verlorene Skipässe oder Fahrkarten werden nicht ersetzt. Der Verlust eines Skipasses oder einer Fahrkarte (jeweils ab 6 Tagen Gültigkeit), dessen Inhaber namentlich erfasst ist, kann jedoch bei den Kassen gemeldet werden. Bei Vorlage des Kaufbeleges und Nachweis der Identität (Ausweis) besteht die Möglichkeit, diese Skipässe oder Fahrkarten bei den Zutrittskontrollen zu sperren und eine Ersatzkarte bei Bezahlung einer Bearbeitungsgebühr zu bekommen. Ohne Vorlage des Kaufbeleges und Nachweis der Identität können auch für personifizierte Skipässe oder Fahrkarten keine Ersatzkarten ausgestellt werden.
    Eine Rückvergütung oder Gutschrift des für einen Skipass bzw. einer Fahrkarte bezahlten Entgelts ist nur bei Verletzung aus Skiunfällen möglich, die eine weitere Ausnützung des Skipasses bzw. der Fahrkarte verunmöglichen und nur für die Skipässe bzw. Fahrkarten mit einer Gültigkeitsdauer ab 2 Tagen. Es gibt keine Rückvergütung für Begleitpersonen. Eine Verlängerung der Gültigkeit des Skipasses bzw. der Fahrkarte im Ausmaß der nicht erfolgten Ausnutzung findet nicht statt.
    Die Rückvergütung erfolgt aliquot ab der Letztverwendung des Skipasses bzw. der Fahrkarte (frühestens jedoch ab dem ersten Tag nach dem Unfall), sofern der Skipass bzw. die Fahrkarte nach dem Unfall nicht mehr benützt wird. Der Kassabeleg und ein ärztliches Attest über die Unmöglichkeit der weiteren Ausnützung des Skipasses bzw. der Fahrkarte sind vorzulegen.

  6. Die zulässige Art der Beförderung von Kindern ist in den Beförderungsbedingungen der einzelnen Aufstiegshilfen geregelt. Die Beförderungsbedingungen sind beim Zugang zu den Aufstiegshilfen angeschlagen und zu befolgen.
  7. Für das Verhalten der Fahrgäste vor, während und nach der Beförderung gilt:
    1. Die Fahrgäste haben sich so zu verhalten, dass dadurch die Sicherheit des Seilbahnbetriebes und der Fahrgäste nicht gefährdet sowie die Ordnung und der Betriebsablauf nicht gestört werden.
    2. Die Fahrgäste dürfen nur die bestimmungsgemäß der Allgemeinheit oder den Fahrgästen geöffneten Bahnanlagen und Räume in den Stationen betreten.
    3. Das Ein- und Aussteigen ist nur an den hierfür bestimmten Stellen zulässig.
    4. Personen, die beim Ein- und Aussteigen Hilfe wünschen, haben dies dem Stationsbediensteten ausdrücklich bekannt zu geben.
    5. Wird während der Fahrt die Aufstiegshilfe stillgesetzt, so haben sich die Fahrgäste ruhig zu verhalten und die Anordnungen der Seilbahnbediensteten abzuwarten.
    6. Das Heraushalten oder Abwerfen von Gegenständen während der Fahrt ist untersagt.
    7. Nach Beendigung der Fahrt ist der Ausstiegsbereich in der angezeigten Richtung zügig zu verlassen.
    8. Die Schließbügel der Sessel dürfen bei der Einfahrt in die Station nicht vorzeitig geöffnet werden. Die entsprechende Signalisation bei der Einfahrt in die Bergstation ist zu beachten und zu befolgen.
    9. Die für Fahrgäste der Aufstiegshilfen maßgeblichen, in der Regel durch Symbolschilder erkennbar gemachten Verbote, Gebote und Hinweise sind genauestens zu beachten.

Im Übrigen regeln die bei den einzelnen Aufstiegshilfen kundgemachten Beförderungsbedingungen das Verhalten vor, während und nach der Beförderung. Ein Verstoß gegen die Beförderungsbedingungen kann auch haftungsrechtliche Folgen nach sich ziehen.

  1. Fahrausweise für Fußgänger sind nur gültig für die Beförderung ohne die für das Abfahren auf Skiabfahrten geeignete Wintersportausrüstung. Fußgänger dürfen Skiabfahrten nicht betreten. Rodeln ist nur auf der Rodelbahn gestattet und auf Skiabfahrten streng verboten.

  2. Die Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes (FIS) haben uneingeschränkte Gültigkeit. Grobe Verstöße gegen diese Verhaltensregeln oder rücksichtsloses Verhalten berechtigen das Bergbahnunternehmen zum entschädigungslosen Entzug des Skipasses und zum Verbot der weiteren Benützung der Anlagen und können überdies strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.

  3. Bei Unfällen ist die exakte Unfallmeldung bei der nächsten Liftstation oder über das Mobiltelefon möglich.
    Der Einsatz der Pistenrettung ist kostenpflichtig und für die Bergung und den Transport nach Unfällen ist an den Leistungserbringer ein Bergekostenbeitrag zu leisten, der im Preis des Skipasses bzw. der Fahrkarte nicht enthalten ist.
  4. Das Befahren, Betreten oder Benutzen gesperrter Anlagen ist verboten und strafbar. Das Befahren der Wälder sowie anderer Sperrgebiete ist verboten. Zuwiderhandlungen können den ersatzlosen Entzug des Skipasses oder der Fahrkarte zur Folge haben (siehe Punkt 10).

  5. Ab der letzten Kontrollfahrt unmittelbar nach der letzten Bergfahrt sind die Skipisten, Skirouten, Rodelbahnen und Winterwanderwege unter anderem wegen der von den Instandhaltungsarbeiten ausgehenden Gefahren (Einsatz von Pistenfahrzeugen, Seilwinden, Schneeerzeugern, Freiliegen von Kabeln und Schläuchen, Arbeiten an Zäunungen und Leiteinrichtungen etc.) gesperrt. Während dieser Sperrzeiten findet keine Gefahrenabsicherung statt. Anweisungen der Mitarbeiter des Bergbahnunternehmens sowie der Pistenwacht, die im Interesse der Vermeidung von Gefahrenlagen erfolgen, ist uneingeschränkt Folge zu leisten.

  6. Bei Lawinengefahr werden Skipisten, Skirouten, Rodelbahnen sowie Winterwanderwege gesperrt und dürfen daher weder befahren noch betreten werden (siehe auch Pkt. 10., Pkt. 17. und Pkt. 18.). Bei und nach Neuschnee finden Lawinensprengungen statt; in dieser Zeit ist das Befahren und Betreten von davon betroffenen Bereichen verboten. Personen, die sich in Gebiete außerhalb der gesicherten und geöffneten Skipisten und Skirouten begeben, haben zur eigenen Sicherheit die erforderlichen Informationen über Lawinensprengungen bei der Betriebsleitung einzuholen.

  7. Der Einsatz von Pistenfahrzeugen auch während des Skibetriebes ist unerlässlich. Von diesen Geräten ist ein entsprechender Sicherheitsabstand einzuhalten; auf Steilhängen darf sowohl oberhalb als auch unterhalb von Pistenfahrzeugen nur bei Einhaltung eines so ausreichenden Sicherheitsabstandes gequert werden, dass sowohl beim Abrutschen des Pistenfahrzeuges als auch bei einem Sturz des Querenden eine Kollision ausgeschlossen ist. Besonders an unübersichtlichen Stellen, in schmalen Passagen und auf Ziehwegen ist eine solche Fahrweise zu wählen, dass entgegenkommenden Pistenfahrzeugen ausgewichen werden kann.

  8. Bei manchen der Anlagen sind Web-Cams installiert. Diese Web-Cams nehmen in Echtzeit und ohne Ton den sie umgebenden Bereich (zB die Umgebung einer Bergstation, einen Ausschnitt einer Piste) auf. Die Bilddaten werden in Echtzeit sowohl im Fernsehen ausgestrahlt als auch auf die Website und Social Media Plattformen des Bergbahnunternehmens übermittelt, um den Gästen des Bergbahnunternehmens und Personen, die sich für das Bergbahnunternehmen interessieren, einen aktuellen Eindruck von Wetter und Pistenbedingungen zu geben (Verarbeitungszweck).
    Obwohl diese Web-Cams einen eher weiten Aufnahmebereich haben und Personen in den Aufnahmen daher nicht oder nur sehr schwer erkennbar sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Web-Cams Bilddaten als personenbezogene Daten erfassen. Wenn und soweit überhaupt personenbezogene Daten verarbeitet werden, bilden die berechtigten Interessen der Verantwortlichen, die darin bestehen, den Verarbeitungszweck zu erreichen, die Rechtsgrundlage dieser Datenverarbeitung.

    Im Übrigen wird auf die Datenschutzmitteilung in Pkt. 6 dieser AGB verwiesen.

  9. Die Skiabfahrten sind wie folgt eingeteilt:
    1. Skipisten: Diese sind markiert, nach Möglichkeit präpariert, kontrolliert und vor atypischen alpinen Gefahren, insbesondere vor Lawinengefahr, gesichert.
      Der Schwierigkeitsgrad der Skipiste ist wie folgt kenntlich gemacht:
      leicht leicht
      mittel mittel
      schwer schwer

    2. Skirouten: Diese sind markiert und vor Lawinengefahr gesichert, werden aber nur fallweise präpariert und nicht kontrolliert.
      Die Skiroute ist wie folgt kenntlich gekennzeichnet:
      normal
      extremextrem

  10. Der vereinbarte Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist das für das Bergbahnunternehmen örtlich zuständige Gericht in Österreich. Auf Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist ausschließlich materielles österreichisches Recht anzuwenden. Authentische Vertragssprache ist die deutsche Sprache.

  11. Für die Benützung des Spielplatzes „Bärenland“ gelten neben den vorstehenden angeführten „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ auch noch nachfolgende Sonderbestimmungen:
    1. Der Spielplatz „Bärenland“ darf von Kindern nur unter Aufsicht betreten und bespielt werden. 
    2. Im Nahbereich der Wasserfläche ist besondere Vorsicht geboten. Auch dort ist der Aufenthalt von Kindern nur unter Aufsicht gestattet.
    3. Während der Floßfahrt haben Kinder ausnahmslos die vorhandenen Schwimmwesten zu tragen.
    4. Die maximale Belastung der Flosse darf 240 kg oder 3 Personen nicht überschreiten.
    5. Am gesamten Spielplatz „Bärenland“ wird festes Schuhwerk empfohlen;
    6. Den Anweisungen der Bediensteten des Bergbahnunternehmens ist Folge zu leisten. 
    7. Die Benützung des Spielplatzes „Bärenland“ erfolgt auf eigene Gefahr;

DIE FIS PISTENREGELN

  1. Rücksicht auf die anderen Skifahrer
    Jeder Skifahrer muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.
  2. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise
    Jeder Skifahrer muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.
  3.  Wahl der Fahrspur
    Der von hinten kommende Skifahrer muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer nicht gefährdet
  4. Überholen
    Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.
  5. Einfahren und Anfahren
    Jeder Skifahrer, der in eine Skiabfahrt einfahren oder nach einem Halt wieder anfahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.
  6. Anhalten
    Jeder Skifahrer muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.
  7. Aufstieg und Abfahrt
    Ein Skifahrer, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen.
  8. Beachten der Zeichen
    Jeder Skifahrer muss die Markierung und die Signalisation beachten.
  9. Hilfeleistung
    Bei Unfällen ist jeder Skifahrer zur Hilfeleistung verpflichtet.
  10. Ausweispflicht
    Jeder Skifahrer, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.
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